Reichenbuch
Eine kurze Wegstrecke von Seifriedsburg entfernt, liegt jenseits der „Höhe“ der Weiler Reichenbuch, der heute vier Gehöfte umfasst. Er wurde wahrscheinlich von einem Mann namens Richard als Einödhof gegründet.
Am 1. Mai 1291 schenkt Graf Gerhard von Rieneck und seine Gemahlin Adelheid die eine Hälfte des Weilers dem Kloster Schönau. Die andere Hälfte schenkt dem Kloster Graf Thomas von Rieneck am 26. Juni 1304. Dann übergibt auch noch der Prior von Schönrain sein Gut in Reichenbuch der Äbtissin von Schönau.
Mit Schönau und Seifriedsburg geht Reichenbuch im Jahre 1564 an den Fürstbischof in Würzburg. Im Jahre 1852 wird eine kleine Muttergotteskapelle an der Straße nach Schönau errichtet. Reichenbuch gehörte bis zur Gemeindegebietsreform zur politischen Gemeinde Seifriedsburg und ist seit 1971 Stadtteil von Gemünden a. Main. Reichenbuch gehört zur Pfarrei Wolfsmünster und wird von der Filialkirche Seifriedsburg betreut. Klaus Brönner, 18.2.2007 Weitere Bilder von der Kapelle
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