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Filialgemeinde St. Jakobus der Ältere / Seifriedsburg

Filialkirche St. Jakobus d. Ä. Seifriedsburg

Mitten in einer Waldrodung, ringsum heute noch von Wald umgeben, liegt in einer Höhenmulde der Ort Seifriedsburg. Nirgends grenzt die Flur an eine Nachbargemeinde.

Unser „Seifriedsburger Lied“ drückt dies so in einer Strophe trefflich aus: „Zwischen Spessart, Saale, Main und Hoher Rhön liegt ein Dörflein, ach wie wunderschön. Eingebettet zwischen Wiesen, Feld und Wald, Seifriedsburg wird es überall genannt.“

Die älteste im Staatsarchiv zu München noch vorhandene Urkunde, in der der Ort Seifriedsburg Sigefridesburg genannt wird, stammt aus dem Jahre 1158. Sie wurde ausgestellt bei einem Gütertausch zwischen dem Grafen von Rieneck und dem Kloster Schönrain.

Seifriedsburg ist seit 1971 Stadtteil von Gemünden a. Main.

Kirche St. Jakobus d. Ä.

Erste Kirche um 1250:

Bei der Weihe der Seifriedsburger Kirche von 1497 wird vermerkt, dass die Kirche wieder eingeweiht worden ist. Folglich muss es vorher bereits ein Gotteshaus gegeben haben.

Die Zweite Kirche von 1497 im gotischen Baustil:

Auf Veranlassung der Äbtissin Barbara vom Kloster Schönau wurde wieder eine Kirche in Seifriedburg erbaut, die vor über 500 Jahren von Weihbischof Georg Antworter eingeweiht wurde.

Dritte Kirche 1744 im Rokokostil:

Dieses dritte Gotteshaus wurde nach Osten ausgerichtet. Ausgestattet wurde es mit 3 Barock-Rokokoaltären und einer Kanzel ebenfall aus dieser Zeit. Auch das Sakramentshäuschen aus dem Mittelaltar wurde wieder eingebaut. Diese Ausstattung können wir heute noch bewundern.

Generalsanierung 2008

14. Febraur 2009 Altarweihe und Wiedereröffnung der Jakobuskirche mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann.