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Pfingstmontag, 5. Juni 2017 – Neues Giebelkreuz aus Kupfer krönt das Dach der Waldkapelle  vergrößernDie Musikkapelle Wolfsmünster spielte zum Gottesdienst auf dem Sodenberg Wolfgang Schelbert - MAIN-POST

Zum Gottesdienst am Pfingstmontag an der Waldkapelle auf dem Sodenberg trafen sich bei kühlem Wetter nur etwa 250 Pilger, keine 400 bis 600 wie sonst bei trockenem Wetter. Pfarrer Peter Rüb feierte mit den Gläubigen den Gottesdienst unter freiem Himmel und forderte die Menschen zum christlichen Bekenntnis in der Öffentlichkeit auf.

Nur eine überschaubare Schar traf sich am ehemaligen Friedhofskreuz der Burg Kilianstein der Freiherrn von Thüngen, um den traditionellen Pfingstgottesdienst dort zu feiern. Die Pilgerstätte aus dem Jahr 1515 auf dem 481 Meter hohen Gipfel des entlegenen Sodenberges ist die letzten zwei Kilometer nur zu Fuß zu erreichen, und der Weg war vom vorhergehenden Regen glitschig und tiefgründig geworden, was wohl einige ab.

Pfarrer Peter Rüb ging in seiner Predigt auf die Verkündigung des Glaubens ein. Dabei forderte er die Gläubigen auf, sich zum christlichen Glauben zu bekennen, wie Bonifatius vor 1200 Jahren, sich in kleinen Zirkeln an der Christianisierung zu beteiligen und den Geist von Pfingsten offen weiterzutragen.

Die Musikkapelle Wolfsmünster und Musiker aus der nahen Region unter der Leitung von Jürgen Ditterich umrahmten die Feier. Die Sammlung beim Gottesdienst wird für die weitere Renovierung der Kapelle genutzt. In diesem Jahr hatte Theo Hautsch aus Michelau ein neues Giebelkreuz aus Kupfer hergestellt und es, wie das frühere Original, kurz vor Pfingsten mit seinen Helfern auf dem First der Kapelle aufgerichtet.                            Wolfgang Schelbert - MAIN-POST

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